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Schlechte Aussichten für Bushs Günstling

USA-Regierung: Ja zur Unterstützung für Bagdad, aber nicht für Ministerpräsident Maliki

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die irakische Armee hat wieder die volle Kontrolle über die größte Ölraffinerie des Landes. Die USA sagten Bagdad zu Wochenbeginn Militärunterstützung zu, aber noch zögern sie.

Die Autoschlangen vor den Tankstellen in den von der Armee kontrollierten Gebieten Iraks, vor allem in Bagdad, hatten Mitte der Woche Kilometerlänge erreicht. Der Nachschub an Sprit in einem der ölreichsten Länder der Erde stockte, weil die größte Raffinerie des Landes heftig umkämpft war. Sie liegt 200 Kilometer nördlich Bagdads in der 60 000-Einwohner-Stadt Baidschi. Kämpfer von Islamischer Staat in Irak und Syrien (ISIS) waren bereits bis aufs Werksgelände vorgedrungen, wie ins Netz gestellte Videos zeigten.

Nun aber soll die irakische Armee die Stadt laut dpa wieder vollständig unter Kontrolle haben - ein bedeutender Erfolg für Bagdad, denn Baidschi belieferte auch ein dort befindliches Elektrizitätswerk, das Hauptversorger für die Hauptstadt ist. Die Armee hatte in Baidschi sogar die Luftwaffe eingesetzt. Solange aber die geflohenen Arbeiter nicht in die teilzerstörten ...


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