Malene Gürgen 25.06.2014 / Berlin

900 Polizisten sichern »Umzug«

Am Dienstagvormittag begann der Bezirk damit, die besetzte Schule in Kreuzberg zu räumen

Tumulte und chaotische Szenen: Während ein Teil der Flüchtlinge die Gerhart-Hauptmann-Schule unter Druck verlässt, verschanzt sich der andere Teil und droht mit Selbstverletzungen und Feuer.

Zunächst geht an diesem Vormittag alles ganz schnell: Um halb elf gibt es die ersten Informationen, dass es nun losgehen soll mit der Räumung, schon zwanzig Minuten später hat die Polizei den Bereich um die von Flüchtlingen besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg abgesperrt. Direkt vor den Eingang kommen nur noch Pressevertreter, und auch ihnen wird der Zutritt zur Schule verwehrt. »Wir brauchen hier und heute keine Presse«, sagt Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Grüne).

900 Polizisten, teils auch aus anderen Bundesländern, sind vor Ort, der Bezirk will trotzdem nicht von einem Polizeieinsatz sprechen. »Die Polizei ist nur hier, um den freiwilligen Auszug der Bewohner zu begleiten«, sagt Bezirkssprecher Sascha Langenbach. Viele Bewohner würden sich freuen, jetzt umziehen zu können, sagt er außerdem. Die Bewohner, die hinter ihm an dem Zaun der Schule rütteln, sehen das offenbar anders. »Wir gehen hier nicht weg«, rufen sie....

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