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US-Elitesoldaten »beraten« Bagdad

Strategielose Irak-Politik könnte Washington in neues Militärabenteuer stürzen

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

US-amerikanische Angriffe auf Ziele in Irak sind nur noch eine Frage der Zeit. Dies machte US-Außenminister John Kerry in Washingtons Bagdader Botschaft klar.

Schon vor der Bildung einer irakischen Einheitsregierung, auf die die USA dringen, seien Militärangriffe möglich, so US-Chefdiplomat Kerry. Die täglich mehr Territorium erobernde sunnitische Islamistenorganisation ISIS stelle »eine Gefahr« dar, das Zweistromland stehe »vor einer existenziellen Bedrohung«, der die irakischen Führer schleunigst begegnen müssten.

Inzwischen ist die Mehrzahl der 300 amerikanischen »Militärberater« in Irak eingetroffen, deren Entsendung Präsident Barack Obama vergangene Woche versprochen hatte. Zwar hatte Obama in seiner Erklärung am Donnerstag einen Einsatz von Bodenkampftruppen kategorisch ausgeschlossen. Doch bei den entsandten Militärs handelt es sich um Spezialeinheiten, unter anderem Navy SEALs und Army Rangers. Laut einem in CNN zitierten Ex-Militär sei der Begriff »Berater« irreführend, weil es sich in Wirklichkeit um »die besten Eliteeinheiten handelt, die wir haben - um Kampfeinheiten«. S...


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