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Ärzte legen Vivantes lahm

Vollstreik an neun Kliniken wird unbefristet fortgesetzt / Nur Notversorgung für Patienten

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Dienstag wird an allen neun Vivantes-Standorten in Berlin gestreikt. Die beteiligten Ärzte haben für die ganze Woche Streikaktionen geplant. Viele der Mediziner sind ziemlich frustriert.

Dirk Lackner hat genug. Was genau er damit meint, darüber soll lieber nichts in der Zeitung stehen, aber der Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Auguste Victoria Krankenhaus in Schöneberg ist seit 21 Jahren Arzt und steht nun am Montag mit dem Lautsprecher in der Hand auf einem Rasenkantenstein vor etwa 200 Kollegen, die sich vor der Vivantes Konzernzentrale in Reinickendorf versammelt haben: »Egal, ob es der Assistenzarzt oder der Oberarzt ist, wir verdienen am schlechtesten in der ganzen Stadt.« Es ist nicht seine erste Tarifauseinandersetzung. »Wir wollen doch kein Wolkenkuckucksheim, wir wollen nur für gute Arbeit gerecht bezahlt werden.« Applaus, Trillerpfeifen. Laut einer Patienteninformation des Marburger Bundes verdienen die Vivantes-Ärzte bis zu zehn Prozent weniger als ihre Kollegen an der Charité, die ebenfalls in verschiedensten Formen vom Land Berlin betrieben wird.

Seit Dienstag streiken die Ärzte nun ...


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