Feuerwehr steht auf dem Schlauch

Brandbekämpfer in Sachsen haben tagsüber Probleme, die Löschfahrzeuge zu besetzen

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die freiwilligen Feuerwehren in Sachsen ringen mit dem demografischen Wandel. In den Dörfern wohnen weniger Menschen, viele arbeiten auswärts. Nun sollen Kräfte gebündelt werden.

»Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt«: Das Kinderbuch von Hannes Hüttner erfreut sich anhaltender Beliebtheit. Auf packende Weise wird geschildert, wie Löschmeister Wasserhose und seine Mannschaft von Einsatz zu Einsatz eilten und darüber ihre ersehnte Kaffeepause immer wieder verschieben mussten. Die Realität sieht in einigen Landstrichen auch in Sachsen anders aus. Bei nicht wenigen der 2237 freiwilligen Feuerwehren im Freistaat ist vor allem tagsüber die Personalsituation derart angespannt, dass mit Mühe genügend Brandbekämpfer zusammen kommen, aber niemand bliebe, der Kaffee kochen könnte. »Die Bürger erwarten, 24 Stunden am Tag Hilfe in Anspruch nehmen zu können«, sagt Karl-Heinz Fillusch, der Vizechef des Landesfeuerwehrverbandes: »Aber unter den gegebenen Umständen fällt das immer schwerer.«

Zwar herrscht in Sachsen kein akuter Personalmangel. In den freiwilligen Wehren sind derzeit 44 010 Menschen aktiv, 3113 wenige...

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