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Minijob macht Rente schon mit 61 möglich

Rentenexperte Markus Kurth (Grüne) verweist auf Gesetzeslücke, die Rente mit 61 ermöglicht

Wer sich arbeitslos meldet und einen Minijob annimmt hat die Möglichkeit seine Rente zu erhalten ohne Abzüge hinnehmen zu müssen. Die Regierung sieht hier drin allerdings keinen besonderen Anreiz gegeben.

Berlin. Das Vorhaben der großen Koalition, bei der Rente mit 63 Frühverrentungen zu verhindern, kann offenbar leicht umgangen werden. Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth verwies in der »Frankfurter Rundschau« vom Freitag auf die Möglichkeit, sich mit 61 Jahren arbeitslos zu melden und dann über die Annahme eines Minijobs doch in den Genuss der abschlagsfreien Rente mit 63 zu kommen. Die Bundesregierung bestätigte diese Möglichkeit in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, erwartet allerdings nicht viele solcher Fälle.

Die schwarz-rote Koalition hatte in das Rentenpaket, das am kommenden Dienstag in Kraft tritt, auf Druck der Union eine Hürde gegen die Frühverrentung eingebaut: Bei der Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren werden Zeiten der Arbe...


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