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WM rettet die Quote

Marktanteile im TV

ARD und ZDF haben ihren Vorsprung vor der Privatkonkurrenz nicht zuletzt dank der Fußball-WM im ersten Halbjahr 2014 nach Marktanteilen vergrößert. Das ZDF führt die Wertung mit 13,8 Prozent an und verbesserte sich damit um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu den ersten sechs Monaten im Jahr 2013. Die ARD kam auf 13,0 nach 12,2 Prozent im Vergleichszeitraum.

Bester Privatsender wurde RTL mit 10,6 Prozent. Im ersten Halbjahr 2013 schlugen noch 11,7 Prozent zu Buche. Auch bei den anderen Kanälen war die Bilanz rückläufig: Sat.1 bringt es auf 8,0 Prozent (8,2 Prozent), ProSieben auf 5,4 Prozent (5,5 Prozent), Vox auf 5,1 Prozent (5,7 Prozent), RTL II auf 3,8 Prozent (4,1 Prozent), Kabel eins auf 3,8 Prozent (4,0 Prozent) und Super RTL auf 1,7 Prozent (2,0 Prozent).

Der recht deutliche Abstand zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und Privat-TV ist unter anderem der Fußball-WM geschuldet. Die deutsche Achtelfinal-Begegnung gegen Algerien am Montag war mit 28,21 Millionen Zuschauern im ZDF die meistgesehene Fernsehsendung im bisherigen Jahresverlauf. Die beste fiktionale Produktion war der ARD-»Tatort« aus Münster am 13. April (»Der Hammer«) mit 12,78 Millionen Zuschauern.

Die Zahlen einiger Sender wurden durch Rückschläge getrübt: Bei ProSieben klappte es nicht mit den Showreihen »Millionärswahl« und »Keep Youre Light Shining«. »Hell's Kitchen« erfüllte nicht die Hoffnungen von Sat.1. Beim ZDF rutschte das Show-Flaggschiff »Wetten, dass ...?«, das zum Jahresende eingestellt wird, weiter ab.

Im Durchschnitt verbrachte jeder Deutsche ab drei Jahren im ersten Halbjahr 226 Minuten täglich vor dem Bildschirm. dpa

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