Hamburg plant Null-Euro-Jobs

»Aktivcenter« für rund 500 Langzeitarbeitslose sollen in »produktionsorientierte Tätigkeiten« vermitteln / Anfrage der Linksfraktion bestätigt Medienberichte / Kritik an »Zwangsarbeit«

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein-Euro-Jobs kann man nicht unterbieten? Irrtum! Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) will im kommenden Jahr 500 Arbeitsgelegenheiten schaffen, für die es nicht einmal mehr eine Entschädigung geben soll. Dies geht aus der Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in der Bürgerschaft hervor. Die beiden Abgeordneten Tim Golke und Kersten Artus hatten wissen wollen, ob der Senat tatsächlich plant, »fünfhundert sogenannte Null-Euro-Jobs einzurichten«.

Diverse Medien hatten zuvor kolportiert, dass in der Hansestadt »Aktivcenter« für rund 500 Langzeitarbeitslose entstehen sollen. Das Ganze unter dem Motto: »aktivieren, fördern und qualifizieren«. So weit, so gut. Doch der Haken findet sich im Kleingedruckten: Die bei Ein-Euro-Jobs gezahlte »Mehraufwandsentschädigung« soll es in Hamburg nicht geben. Das bestätigt der Senat in seiner Antwort an die Linksfraktion, die dem »nd« vorliegt. Lediglich »F...

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