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Wenig Neues zum Süden

»Giving Contours to Shadows« im Neuen Berliner Kunstverein

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn Künstler und Kuratoren darangehen, Geschichtsschreibung verändern zu wollen, sollte man vorsichtig sein. Denn es deutet sich an, dass der behauptungsstarke Diskurs die Kunst selbst erdrücken wird. Aktuelles Beispiel dafür ist die Ausstellung »Giving Contours to Shadows« im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k) und dem Neuköllner Projektraum Savvy Contemporary.

Diese prinzipiell begrüßenswerte Kooperation zwischen einer kommunal finanzierten Institution und einer der interessanteren Blüten der freien Kunstszene will gleich die gesamte westliche Geschichtsschreibung ihrer Hegemoniestellung berauben und ihr andere historische Narrative entgegensetzen.

Wer nun auf intellektuelle Emanzipationsfunken aus einer alternativen kulturellen Praxis gehofft hatte, sieht sich zumindest im Showroom des n.b.k. enttäuscht. Zu bieder greifen die Künstler auf allzu bekannte Instrumente zurück, um das von den Kuratoren Bonaventure Ndikung ...


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