Tom Mustroph, Mulhouse 14.07.2014 / Sport

Der Radsport weiterhin nicht porentief rein

Auch die diesjährige 101. Tour de France begleiten unendliche Geschichten über Doping

Dopinggeschichten begleiten auch diese Tour de France. Beim Ritt durch die Vogesen wurde bekannt, dass der Radsport-Weltverband UCI bereits im April 2013 Denis Mentschow für zwei Jahre sperrte.

Der russische Radprofi und frühere Gewinner des Giro d'Italia war wegen verdächtiger Werte im Blutprofil aufgefallen. Mentschow hatte damals sein Karriereende mit Knieproblemen begründet. Weder er noch sein russischer Rennstall Katusha oder die UCI hatten auf die Dopingsperre verwiesen. Heraus kam dies nur im Zuge einer Statistik über in den letzten Jahren gesperrte Fahrer. Verdachtsmomente hatten Mentschows Werte bei den Frankreich-Rundfahrten 2009, 2010 und 2012 geliefert.

Nun mag man Mentschow zu einem Kader einer längst vergangenen Epoche erklären. Dopingfälle in der Gegenwart gibt es aber auch. Des Spaniers Alberto Contador nominell wichtigster Helfer Roman Kreuziger (Tschechien) wurde vom russischen Team Tinkoff vorsorglich aus dem Wettkampfbetrieb genommen, weil es auch bei den Blutwerten des Tschechen Unregelmäßigkeiten gab. Der Italiener Diego Ulissi, doppelter Etappensieger beim diesjährigen Giro, wurden von seinem i...

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