Mordanklage gegen Bayer?

Mutmaßliche Medikamentenopfer wollen Konzern zur Aktenherausgabe zwingen

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Rechtsstreit um das Hormonpräparat Duogynon geht wohl in eine neue Runde. Bayer verweigert die Herausgabe von Akten des Vorgängers Schering. Dennoch könnte es für Bayer eng werden...

Der Rechtsstreit um mutmaßliche gesundheitliche Folgen des Hormonpräparats Duogynon könnte in eine neue Runde gehen. Die Anwälte des Klägers André Sommer, eines Lehrers aus Bayern, bereiten nach mehreren gescheiterten Verfahren nun Mordanklage vor deutschen Gerichten gegen Verantwortliche vor. Zugleich sagte der britische Premierminister David Cameron eine neue Untersuchung des Falls zu. Im Juni hatten 20 Mitglieder des Abgeordnetenhauses in London an einer Anhörung zu möglichen gesundheitlichen Schäden bei britischen Bürgern teilgenommen. Nun könnten sich die britische Arzneimittelbehörde und der parlamentarische Gesundheitsausschuss erneut mit dem Fall befassen. Wird es also doch noch eng für den Pharmakonzern Bayer?

Zwischen 2010 und 2012 waren Sommer und weitere Betroffene mit zwei Klagen vor deutschen Gerichten gescheitert. Zunächst wollten die Kläger Bayer dazu bringen, die Betriebsunterlagen zu Duogynon offenzulegen. In...

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