Die Narbe von Nachterstedt

Nachterstedt. Fünf Jahre nach dem Unglückstag: die Abbruchkante des Erdrutsches am Concordia-See in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) ist längst wieder mit Sträuchern und kleinen Baumen bewachsen. Am 18. Juli 2009, also vor genau fünf Jahren, waren dort zu nachtschlafender Zeit zwei Wohnhäuser zusammen mit rund 4,5 Millionen Kubikmetern Erdreich in den See gerutscht - drei Menschen wurden dabei in die Tiefe gerissen, ihre Leichen sind bis heute nicht gefunden. 41 Anwohner mussten damals ihre Häuser in der Siedlung »Am Ring« für immer verlassen. Drei Monate nach dem Erdrutsch bargen Spezialisten der Harzer Bergwacht persönliche Erinnerungsstücke de...


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