Werbung

Thailändische Junta erlaubt Yingluck Ausreise

Bangkok. Die thailändische Militärjunta hat der gestürzten Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra erstmals seit dem Umsturz am 22. Mai die Ausreise erlaubt. Sie hätten ihren Antrag auf Ausreise gebilligt, da sie sich seit dem Umsturz nicht gegen die Junta gestellt und aus der Politik herausgehalten habe, erklärte die offiziell Nationaler Rat für Frieden und Ordnung genannte Militärjunta am Donnerstag. Es wird angenommen, dass Yingluck kommende Woche zum 65. Geburtstag ihres Bruders, des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, nach Paris reisen will. Der Milliardär Thaksin war 2006 durch einen Militärputsch gestürzt worden und floh später ins Exil, um einer Haftstrafe zu entgehen. Seitdem lebte er in Dubai, doch behielt er weiter großen Einfluss in Thailand. Als Yingluck zur Ministerpräsidentin gewählt wurde, warf die Opposition ihr vor, nur eine Marionette ihres Bruders zu sein. Ihr Versuch, im vergangenen Herbst eine Amnestie durchzubringen, von der auch Thaksin womöglich profitiert hätte, führte zu heftigen Protesten. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!