»Nur ein versiegeltes Bergwerk ist ein gutes Bergwerk«

Die Diskussionen um eine sichere Möglichkeit, atomare Abfälle dauerhaft zu lagern, dauern an

  • Von Susanne Götze
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

2022 soll das erste deutsche Atommüllendlager den Betrieb aufnehmen - das ehemalige Eisenerzbergwerk Schacht Konrad. Gegner kritisieren die über 30 Jahre alten Genehmigungsgrundlagen.

100 000 oder gar 300 000 Jahre - das kann man sich schwer vorstellen. Wenn ein Endlager geplant wird, müssen die Betreiber jedoch genau das versuchen. Nachdem es in Frankreich, Spanien und Finnland schon Endlager gibt, macht nun auch Deutschland nach etlichen Skandalen ernst mit der Suche. Das erste soll rund 20 Kilometer südwestlich vom niedersächsischen Braunschweig entstehen. Im ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad sollen voraussichtlich ab 2022 »radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung« eingelagert werden - für bis zu 300 000 Jahre.

Darunter versteht man schwach bis mittelradioaktive Abfälle, die das umliegende Gestein nur um maximal drei Grad erwärmen dürfen. Die Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sowie sein Dienstleister, die Gesellschaft für Nuklearservice, wollen der Öffentlichkeit beweisen, dass ein Tiefenendlager möglich und 100 Prozent sicher ist. Das Problem: Nicht nur Umwelt...

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