Kampf um die Ressourcen

Im Gaza-Konflikt geht es auch um die Verteilung der Gasvorkommen

Israel hat 2013 begonnen, Gas im Mittelmeer zu fördern. Den Palästinensern bleibt es verwehrt, die großen Vorkommen vor der Küste des Gaza-Streifens auszubeuten.

Die derzeitige Tragödie in Nahost ist eine weitere Episode im mittlerweile über 60 Jahre alten Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis. Doch bei dem Dauerkriegszustand geht es nicht nur um Religion und ethnische Unterschiede, sondern um ökonomische Interessen. Konzentrierte sich der Kampf um knappe Ressourcen lange Zeit auf Wasser, geht es nun auch um Erdöl und Gas. In den vergangenen 15 Jahren wurden in Israel, dem Westjordanland und vor der Küste Gazas große Rohstoffvorkommen verortet.

Im sogenannten Levantischen Meer, dem östlichsten Teil des Mittelmeeres, gibt es Gasvorkommen, deren Ausmaß erst in letzter Zeit offenbar wurde. Daran grenzen zahlreiche Länder wie Zypern, Türkei, Syrien, Libanon und Libyen, die entweder mit Israel ebenfalls in Konflikt liegen, selbst in Bürgerkriege verwickelt oder politisch instabil sind. Israel begann 2013 damit, das erste große Gasvorkommen 90 Kilometer vor der Hafenstadt Haifa zu fö...

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