Geschichte, vom Ende her erzählt

Präsidiale Weihen für eine Ausstellung über den Warschauer Aufstand in der Berliner Topographie des Terrors

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Sie sind sichtlich bewegt, die Veteranen. Die ordensgeschmückte Brust bebt, die Hand auf dem Krückstock zittert. Augenblinzeln vermag nur schwerlich die Tränen zurückzuhalten. In einem schwarzen, Kaaba ähnlichen Kubus auf dem Gelände der Gedenkstätte Topographie des Terrors läuft ein Film, der Warschau im Jahr 1945 zeigt. Die polnische Hauptstadt ist zu 80 Prozent zerstört. Keine Weichselbrücke steht mehr. Das Stadtschloss in Trümmern, die Altstadt in Ruinen. Und dort, wo deutsche Antisemiten ein Ghetto eingerichtet hatten, steht kein Stein mehr auf dem anderen. Welche Erinnerungen mögen sich in diesem Augenblick der ergrauten Damen und Herren bemächtigen? Einige tragen eine Armbinde, weiß-rot, mit den Initialen »AK«: Armia Krajowa, Heimatarmee. Die der polnischen Exilregierung in London unterstehende Untergrundarmee hatte am 1. August 1944 in Warschau den offenen Aufstand gegen die übermächtige deutsche Okkupationsmacht gewagt. Und...

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