René Gralla 02.08.2014 / Kultur

Siamesischer Sonderweg

Makruk - ruhig, beinahe meditativ fließt thailändisches Schach dahin.

Völlig entspannt, wie es nur ein Erleuchteter sein kann, sitzt der Mann vor mir; kein Wunder, dass Mönche im thailändischen Volksmund gerne auch Buddha genannt werden. Wozu die Aufregung, du musst bloß loslassen, und alles wird gut.

Und was bleibt mir auch anderes übrig, als mich demütig in mein Schicksal zu fügen. Schließlich habe ich diesen Maha Por ja unbedingt treffen wollen, während meines Bangkokaufenthalts, zu dem ich eingeladen worden bin von einer guten Freundin, die vor einigen Jahren aus Deutschland zurückgekehrt ist in die Heimatstadt ihrer Eltern. Denn diese Reise wollte ich nutzen, um mich nebenbei auch im Makruk zu versuchen.

Das ist eine regionale Schachversion, die zwischen Chiang Mai, Pattaya und Phuket eine überraschend große Popularität genießt, wie meine reisevorbereitenden Recherchen zuvor ergeben hatten. Hingegen soll in Thailand die international übliche Ausgabe des Schachs den Farang, sprich: den...

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