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Argentinien-Schulden: Suche nach Ausweg

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Buenos Aires. Nach der gescheiterten Schlichtung im Streit mit zwei US-Hedgefonds um Altschulden hat die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner in einer TV-Ansprache erneut Fonds die Schuld gegeben. Zugleich bestritt sie, dass ihr Land zahlungsunfähig sei. Nach Standard & Poor’s hatte zuvor auch die US-Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Argentiniens als »teilweisen Zahlungsausfall« eingestuft. Dagegen stufte Konkurrent Moody’s die Bonitätsnote nicht herab, sondern senkte lediglich den Ausblick für Argentinien auf »negativ«.Laut einem Gerichtsurteil in den USA darf Argentinien andere Gläubiger erst dann auszahlen, wenn die Hedgefonds eine Summe von 1,5 Milliarden Dollar erhalten haben. Derweil ging bei einer Gerichtsanhörung in New York die Suche nach einem Ausweg weiter. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus informierten Kreisen erfuhr, verhandeln die US-Großbank JPMorgan und andere Finanzinstitute derzeit mit den beiden Hedgefonds NML und Aurelius darüber, einige oder alle Schuldpapiere abzukaufen. Mehr als ein einhundert Wirtschaftswissenschaftler forderten den US-Senat in einem Brief zum Eingreifen auf. Das Gerichtsurteil zugunsten der Hedgefonds könne »dem internationalen Finanzsystem sowie den Wirtschaftsinteressen der USA und Argentiniens unnötigen Schaden zufügen«, hieß es in dem Brief, den unter anderem Nobelpreisträger Robert Solow unterzeichnete. AFP/nd

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