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Mindestlohn hilfreich für Ost-Wirtschaft

Erfurt. Fünf Monate vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes warnt Arbeitsagentur-Chef Kay Senius vor Schwarzmalerei. Unterm Strich werde der Mindestlohn für Ostdeutschland eher Vorteile als Nachteile haben, sagte der Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. »Ich bin überzeugt davon, dass sich die Unternehmen und auch deren Kunden darauf einstellen werden«, sagte er. Der Mindestlohn für die Beschäftigten komme der ostdeutschen Wirtschaft, die stark auf die Konsumenten im Inland orientiert sei, am Ende zugute. Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs rechnet Senius auch nicht mit einer Welle von Entlassungen. dpa/nd

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