Anja Krüger 06.08.2014 / Bewegung

»Wir können miteinander leben«

Während zu Hause die Waffen sprechen, treffen sich junge Israelis und Palästinenser in Deutschland - um zu reden

Wer ist schuld? Wer leidet mehr? Darüber wollen die Jugendlichen aus Israel und Palästina sprechen. Bei einem Seminar lernen sie, dass das nicht hilft. Sie müssen die Seite wechseln. Mitten im Gazakrieg.

Was den politischen Spitzen von Israelis und Palästinensern nicht gelingt, versucht der Nachwuchs: Im Rheinland treffen sich junge Leute aus Israel und aus der palästinensischen Westbank, um einen Weg zueinander zu finden. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie, das regelmäßig Israelis und Palästinenser zu »Ferien vom Krieg« einlädt, hat die rund 50 Jugendlichen nach Deutschland geholt. Seit dem vergangenen Donnerstag sind die jungen Erwachsenen gemeinsam in einer Jugendherberge zwischen Köln und Bonn, sie bleiben 14 Tage. In Gesprächskreisen nutzen sie die Gelegenheit, der jeweils anderen Seite mitzuteilen, wie sie die eigene Situation erleben und wie sie die andere Seite in dem Konflikt wahrnehmen. Für die meisten Teilnehmer ist es das erste Mal, dass sie die anderen als Zivilisten kennenlernen. In der Regel treffen junge Israelis und Palästinenser im Nahen Osten an Checkpoints aufeinander - mit klar verteilten Rollen als Kontrolleur und Kontrollierte.

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