Deutsche Mineralien vor Madagaskar

Bundesrepublik erhält Lizenz zur Suche nach Rohstoffen in der Tiefsee

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seltene Rohstoffe sind teuer und werden oft in sogenannten Risiko-Staaten gefördert. In Zukunft will Deutschland Erze und Mineralien daher lieber am Meeresboden abbauen - im Indischen Ozean.

Die Entscheidung war von langer Hand vorbereitet. Auf seiner diesjährigen Jahrestagung in Kingston, Jamaika, bewilligte der Rat der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) kürzlich den Antrag Deutschlands auf eine Lizenz zur Exploration »polymetallischer Sulfide« am Grund des Indischen Ozeans. In bis zu 4000 Metern Tiefe soll nun nach Buntmetallen wie Kupfer, Blei oder Zink sowie vor allem nach sogenannten Hochtechnologiemetallen gesucht werden.

Damit ist »der Weg frei für die weitere Erkundung von Rohstoffen«, freut sich ein Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Der Tiefseebergbau könne zur Versorgungssicherheit Deutschlands langfristig beitragen und eröffne »interessante Marktchancen« für deutsche Hersteller von Meerestechnologie, so der Sprecher. »Vor allem deutsche Mittelständler haben hier umfangreiches Know-how und nehmen technologisch einen Spitzenplatz ein.«

Die federführende Bundesanstalt...

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