Ein 100-Millionen-Handschlag

Bernie Ecclestone zahlt und verlässt das Gericht als nicht vorbestrafter Mann

Der Richter im Bestechungsprozess gegen den Formel-1-Chef begründet sehr ausführlich die Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens.

München. Am Ende macht Bernie Ecclestone eine kleine Runde durch den Gerichtssaal. Er geht zu Richter Peter Noll, schüttelt ihm die Hand, bedankt sich für seine Geduld. Bei Staatsanwalt Christian Weiß klopft er kurz erleichtert mit der Handfläche auf den Tisch und bedankt sich ebenfalls. »Ich gehe davon aus, dass wir uns nur noch im Fernsehen wiedersehen«, sagt der Richter scherzend zum Abschied.

Der freundliche Umgang des Formel-1-Chefs mit Staatsanwaltschaft und Gericht sowie umgekehrt führt unmittelbar zu der Frage, die sich nach der Einigung im Ecclestone-Prozess viele stellen: Hat sich der schillernde 83-jährige Brite, der mehrere Milliarden schwer sein soll, mal eben mit 100 Millionen Dollar bei der deutschen Justiz freigekauft? Gibt es hier ein Sonderrecht für die Reichen und Prominenten?

Dem Vorsitzenden Richter Noll, der sich in vielen Prozessen als kluger Richter ohne besonderen Respekt für Prominenz erwiesen h...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 526 Wörter (3557 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.