Frank Hellmann, Frankfurt am Main 06.08.2014 / Sport

Wo der Irrsinn regiert

Auf dem internationalen Transfermarkt dreht sich die Preisspirale weiter, und die Bundesliga bekommt das unweigerlich zu spüren

Fast 1,6 Milliarden Euro gaben die fünf besten Fußballligen in diesem Sommer schon für Spielertransfers aus. Große Klubs, Scheichs, Oligarchen und clevere Spieleragenten treiben die Preise in die Höhe.

Kann es sein, dass der neue Wundermann den Daumen etwas zögerlicher nach oben reckt als der alte Superstar? Die Homepage von Real Madrid ziert aktuell ein Foto von James Rodriguez und Cristiano Ronaldo, bei dem der Neuzugang arg schmalbrüstig wirkt, während ihn der portugiesische Weltfußballer im muskelbepackten Arm hält. 80 Millionen Euro haben die Königlichen locker gemacht, um ihr Portfolio mit dem kolumbianischen Ausnahmefußballer zu erweitern.

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