Wo der Irrsinn regiert

Auf dem internationalen Transfermarkt dreht sich die Preisspirale weiter, und die Bundesliga bekommt das unweigerlich zu spüren

  • Von Frank Hellmann, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fast 1,6 Milliarden Euro gaben die fünf besten Fußballligen in diesem Sommer schon für Spielertransfers aus. Große Klubs, Scheichs, Oligarchen und clevere Spieleragenten treiben die Preise in die Höhe.

Kann es sein, dass der neue Wundermann den Daumen etwas zögerlicher nach oben reckt als der alte Superstar? Die Homepage von Real Madrid ziert aktuell ein Foto von James Rodriguez und Cristiano Ronaldo, bei dem der Neuzugang arg schmalbrüstig wirkt, während ihn der portugiesische Weltfußballer im muskelbepackten Arm hält. 80 Millionen Euro haben die Königlichen locker gemacht, um ihr Portfolio mit dem kolumbianischen Ausnahmefußballer zu erweitern.

Der WM-Torschützenkönig und der vom FC Barcelona für fast dieselbe Summe verpflichtete WM-Beißer Luis Suarez stellen bislang die Rekordtransfers des Sommers dar. Speziell die spanischen Großklubs scheinen, immer wieder neue Stars ins Schaufenster stellen zu wollen, und zahlen dafür absurde Ablösen und Gehälter. »Mit einem Märchen sollte man schnell aufräumen: 80 Millionen plus 15 bis 20 Millionen Gehalt sind nicht refinanzierbar. So viele Trikots kannst du nicht verkaufen«, sagte Ka...

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