Ratlos in Warstein

2013 herrschte im Sauerland Legionellen-Alarm - woher die Gefahr kam, ist weiterhin unklar

  • Von Jörg Taron, Warstein
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mehr als 300 Menschen erkrankten, zwei starben - sie hatten im Sommer 2013 Legionellen eingeatmet. Auch heute noch leiden viele unter der Erkrankung. Und woher kam die Gefahr überhaupt?

Bei der bislang größten Legionellen-Infektionswelle in Deutschland starben vor einem Jahr im westfälischen Warstein zwei Menschen, mehr als 150 wurden mit schwerer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt. Immer noch ist unklar, was genau die Ursache für die Erkrankungswelle war. »Das gönne ich keiner Stadt, was da über uns hereingebrochen ist«, sagt Bürgermeister Manfred Gödde.

Es gab eine Reisewarnung, Warstein wurde wochenlang von Auswärtigen gemieden. Bis heute sind die Folgen spürbar. »Ich werde immer noch auf die Legionellen angesprochen«, sagt Gödde. Neben den etwa 160 Schwerkranken haben sich nach seinen Worten noch etwa 150 Menschen infiziert, die dann zu Hause von ihren Hausärzten behandelt wurden. »Viele Kranke sind noch heute angeschlagen. Sie gehen wackelig oder am Stock, einige liegen sogar noch ganz flach.«

Es hätte aber noch schlimmer kommen können. Glücklicherweise hatten die Ärzte im Warsteiner Kranken...

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