Ein Stück Welt, ein Stück Papier

Zeitgenössische Zeichnungen in der Galerie Parterre und der Galerie Pankow

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Zeichnen - das älteste visuelle Medium überhaupt - ist visuelles Denken, ein experimenteller Vorgang. Die Zeichnung vermag den flüchtigen Gedanken in kaum weniger flüchtige Notate zu bannen und diesen dennoch zu gültiger Form verhelfen. Oft ist das grafische Notat der freien Handzeichnung mit dem Sprachnotat der Notiz- und Tagebücher verglichen worden, in denen der Schriftsteller Einfälle und Exzerpte für seine künftige Arbeit niederlegt. Aber die autonome Zeichnung verweist nicht auf ein künftiges Kunstwerk, das hier vorbereitet wird, sondern sie stellt sich als abgeschlossene Bildfindung dar. Der Betrachter kann den Bewegungen der Feder, des Pinsels oder Stifte folgen, die über den Zeichengrund gezogen worden sind. Er glaubt, so dem Entstehungsprozess des Kunstwerkes unmittelbar beizuwohnen.

Zwei Berliner Ausstellungen geben eine wesentliche Positionsbestimmung der gegenwärtigen Zeichnung als Selbstreflexion und Erzählung de...

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