Martin Kröger 16.08.2014 / Berlin / Brandenburg

Moscheebrand offenbar gelegt

Polizei findet im Schutt Brandbeschleuniger / Warnung vor antimuslimischen Ressentiments

Politiker fordern eine schnelle und lückenlose Aufklärung des Brandes in einem Anbau der Mevlana-Moschee. Die Gemeindemitglieder versammelten sich am Freitag auf der Straße zum Gebet.

Im Fall des Brandes eines Anbaues der Mevlana-Moschee schließt die Polizei einen Anschlag nicht mehr aus. »Die kriminaltechnische Untersuchungsstelle der Polizei hat in den Brandresten Spuren einer brennbaren Flüssigkeit gefunden«, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung der Polizei. Das habe das vorläufige Ergebnis der Brandschuttuntersuchung ergeben. Die Polizei will die »intensiven« gemeinsamen Ermittlungen des Brand- und Staatsschutzkommissariats nun in einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe beim politischen Staatsschutz bündeln. Ziel sei die schnelle und gesicherte Aufklärung der Brandursache. Dabei wollen die Ermittler vor allem herausfinden, ob die gefundene brennbare Flüssigkeit bei dem Feuer des Anbaus der Moschee in der Skalitzer Straße in der Nacht zum vergangenen Dienstag »vorsätzlich zur Brandlegung genutzt« wurde oder durch einen »technischen Defekt bzw. fahrlässige Handhabung« in Brand geriet. Am Dienstag hatten die Behörden einen Brandanschlag für unwahrscheinlich gehalten.

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