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Eine IGA-Markthalle für Marzahn

Gartenschau-Mitarbeiter beziehen ihre Büros - Eröffnungstag mit Programm am 27. September

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Von Tempelhof nach Marzahn: Jetzt sind die Mitarbeiter der IGA Berlin 2017 GmbH in die Nähe der künftigen Internationalen Gartenschau gezogen.

Von der einstigen Markthalle am Blumberger Damm 130 ist es nur ein Katzensprung bis in die Gärten der Welt. Ein idealer Standort für das rund 15-köpfige IGA-Team, das jetzt seine modernen Büros in Marzahn bezogen hat. Das etwa 100 Hektar große Internationale Gartenschaugelände beginnt praktisch direkt um die Ecke: an der Eisenacher Straße, zieht sich weiter bis zum Kienberg und umfasst Teile des Wuhletals. »Wir freuen uns, nun von hier aus das große Projekt weiter voranzutreiben und umzusetzen«, sagt Katharina Langsch, Geschäftsführerin der IGA Berlin 2017 GmbH.

Auf Bezirksebene wird der Umzug ebenfalls begrüßt. »Ich finde es gut, dass das Team jetzt direkt in Marzahn arbeitet, weil es dadurch noch ein besseres Ortsgefühl entwickeln kann«, sagt Dagmar Pohle (LINKE), die stellvertretende Marzahn-Hellersdorfer Bezirksbürgermeisterin.

Langsch sagt, die umgebaute Markthalle sei mehr als ein gewöhnliches Bürogebäude. Entstanden ist gleichzeitig ein neuer Veranstaltungsort, an dem ab September monatlich Bürgersprechstunden zu speziellen IGA-Themen angeboten werden. »Dabei können sich Interessierte über den Planungsfortschritt informieren«, erklärt die Geschäftsführerin. Das luftige Entree des Hauses bietet ebenso genügend Platz für aktuelle Ausstellungspräsentationen. Katharina Langsch möchte einen Begegnungsort schaffen, an dem es regen Erfahrungsaustausch geben soll. »Ich bin sehr optimistisch, dass das funktioniert«, sagt sie.

Schließlich konnte Langsch in den zurückliegenden Monaten bereits viele Marzahn-Hellersdorfer Anwohner und Mitglieder von Naturschutzverbänden sowie Vereinen kennenlernen. »Mich beeindrucken die Menschen, weil sie sich stark mit ihrem Bezirk identifizieren, außerdem kluge Fragen stellen und qualifizierte Vorschläge unterbreiten«, sagt Katharina Langsch. Das wurde während der zahlreichen Infoveranstaltungen zum Gartenschauprojekt deutlich.

Inzwischen führten sogar etliche Vorschläge, Hinweise und kritische Anmerkungen zu Änderungen der ursprünglichen Ideen. So wird unter anderem aus der geplanten Brücke über das Wuhletal nur ein Steg, um Biotope zu schützen. Auch der sogenannte Wolkenhain, das begehbare Aussichtsbauwerk auf dem 102 Meter hohen Kienberg, reduziert sich um ein Viertel seiner ursprünglich vorgesehenen Grüße. Die zwei anfangs angedachten Seilbahnstationen kommen dort oben ebenfalls nicht hin - dafür entsteht eine einzige mit kombinierter An- und Abfahrt. »Außerdem gibt es künftig im Wuhletal keine einzige Säule«, sagt Langsch.

Offizieller Baubeginn für die Gartenschau ist in diesem Herbst. Bereits jetzt finden im südlichen Bereich des Geländes Bodenarbeiten statt und es werden Leitungen verlegt, teilt Pressesprecherin Sabine Wacker mit. Außerdem entstehen gerade drei Infopoints. Zwei der Holz-Glas-Pavillons bekommen am Haupteingang der Gärten der Welt, an der Eisenacher Straße, ihren Platz. Dort kann man sich ab 27. September über das gesamte Projekt und das Baugeschehen informieren. Der Infopoint südlich des Kienberges zeigt eine Vorschau auf die Entwicklungen im Wuhletal und auf dem Kienberg. »Umweltbildungsangebote sowie Projekte zur Förderung und zum Schutz der Natur werden ebenfalls anschaulich vorgestellt«, kündigt die Geschäftsführerin an. Dieser Pavillon dient auch als Ausgangspunkt für »naturschutzfachliche Führungen«.

Geplant sind ebenso spezielle Baustellenbesichtigungen, die dann meistens in der neuen Geschäftsstelle der IGA beginnen. Schon jetzt gibt es deshalb Anfragen. Auch Marzahner, die in der Nähe der IGA-Markthalle wohnen, kommen vorbei und wollen wissen, was dort passiert.

Zwei feste Termine stehen schon am neuen Veranstaltungsort fest: So findet am 25. August, 18 Uhr, ein Infoabend zum Thema: »Waldentwicklung Kienberg« statt. Am 27. September wird offiziell zum Eröffnungstag geladen: »Geboten wird ein Programm rund um die Gartenschau für die ganze Familie mit vielen Überraschungen«, sagt Langsch.

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