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Äpfel »Putinki« und die polnische Frage

Gefüllte Obstkörbe, der Schmerz der Produzenten und die Dummheit, wichtige Märkte zu verlieren

  • Von Julian Bartosz, Wroclaw
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Obst- und Gemüseembargo trifft die polnischen Produzenten hart. Sie hoffen auf Entschädigung, derweil die Politik demonstrativ in den Apfel beißt.

Polens Diplomatenchef Radosław Sikorski gab sich Ende Juli siegessicher: Die Wirtschaft des EU sei acht Mal stärker als die Russlands und gemeinsam mit den USA sogar doppelt so stark. So sei doch das Resultat der Konfrontation vorauszusehen und klar. Diese in einem Interview gegebene Prognose ist auf der offiziellen Seite des polnischen Außenministeriums nachzulesen.

Regierungstreue Blätter und Fernsehstationen druckten auch andere Machtsprüche des in der Kampagne gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin sehr engagierten Politikers. Er sei bereit, die hohen Kosten in Kauf zu nehmen, gab auch zu, dass sie »für uns« schmerzhaft werden könnten.

Diesmal hat sich der an der Warschauer Personalbörse als Nachfolger von Lady Ashton als EU-Außenbeauftragter gehandelte Mann nicht geirrt. Seit dem 1. August schwebt drohend über Polen das russische Obst- und Gemüse-Embargo. Den angekündigten Schmerz empfinden vor allem die Pr...


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