Eine Stunde für einen Quadratmeter

Göttinger Studentenwerk will mit »Wohnen für Hilfe« Wohnungsnot bekämpfen

  • Von Reimar Paul, Göttingen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rund 26 000 junge Leute studieren derzeit in Göttingen, 20 Prozent aller Einwohner sind Studierende. Diese Quote dürfte sich noch erhöhen, denn zum kommenden Wintersemester werden auch in Niedersachsen die Studiengebühren abgeschafft. Alleine bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen gibt es mehr als 23 000 Bewerber für knapp 3000 Plätze, berichtet die Pressestelle der Universität. Mit dem Run auf die Studienplätze wird sich auch die Wohnungsnot weiter verschärfen. Schon jetzt ist Wohnraum in Göttingen äußerst knapp, die Miet- und Immobilienpreise sind die höchsten im ganzen Bundesland. Hessen. Das Göttinger Studentenwerk stehe »vor einer sehr schwierigen Situation«, sagt der Leiter der Einrichtung, Jörg Magull. Die 4500 Wohnheimplätze, die das Studentenwerk anbietet, reichen bei weitem nicht aus, um allen Studierenden bezahlbaren Wohnraum zu verschaffen.

Prekäre Lagen erfordern gute Ideen. Und zumindest eine glauben Magull...


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