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Kauder verteidigt Waffenlieferungen in den Nordirak

Unionsfraktionschef: Man kann Terroristen nicht mit Menschenketten und Gebeten stoppen

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Stuttgart. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die geplante militärische Unterstützung zum Schutz verfolgter Minderheiten im Nordirak verteidigt. Es sei richtig, dass die Bundesregierung sich dazu entschlossen habe, Waffenhilfe in den Nordirak zu geben, sagte Kauder am Samstag in Stuttgart bei einer Kundgebung gegen den Terror der IS-Extremisten. »Man kann Terroristen nicht mit Menschenketten und Gebeten stoppen«, sagte Kauder. »Wir wehren uns auch mit Waffen.« Es dürfe nicht zugelassen werden, »dass das Mittelalter mitten in unsere heutige Zeit kommt«. Kauder wollte noch am Samstagabend in den Nordirak reisen. dpa/nd

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