Ralf Streck 27.08.2014 / Bewegung

Neonazis mit sozialem Anstrich

Nach dem Vorbild ihrer italienischen Kameraden wollen spanische Rechtsextreme Profit aus der Krise schlagen

Die rechtsradikale »Soziale-Republikanische Bewegung« regt zu Hausbesetzungen an, um geräumten Familien Obdach zu bieten. Sie werben für »nationale Besetzungen« in ganz Europa.

In Spanien besetzen nun auch Neonazis Häuser. Sie versuchen die soziale Misere und die Obdachlosigkeit zu nutzen, um ihre gefährlichen Ideen zu verbreiten. Nach der ersten Besetzung in Saragossa im Juni wurden letzte Woche in der Hauptstadt Madrid und in südspanischen Castellón zwei Häuser von der »Sozial-Republikanische Bewegung« (MSR) besetzt. Sie sollen als Vorbilder nicht nur in Spanien Schule machen. Auf einem Workcamp von Neonazis am vergangenen Wochenende wurde im andalusischen Jaén für »nationale Besetzungen« in ganz Europa geworben. Vorbild ist das von rechtsextremen 2003 in der italienischen Hauptstadt Rom besetzte Zentrum »Casa Pound«, das nach dem Mussolini-Anhänger Ezra Pound benannt ist.

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