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Bibliotheken sind beliebt

90 Prozent der Berliner sind der Meinung, Berlin brauche öffentliche Bibliotheken. Zu diesem Schluss kommt eine die Studie »NuMoB - Nutzungsmonitoring für Bibliotheken«, die zum Thema »Akzeptanz und Zufriedenheit mit den Öffentlichen Bibliotheken in Berlin« durchgeführt und am Donnerstag vorgestellt wurde. Vorstandsmitglied der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Volker Heller erklärte, dass »Nutzer und deren Erwartungen zu kennen Voraussetzung für Zufriedenheit« sei. Deshalb wurden von September 2013 bis Januar 2014 insgesamt 16 000 Berliner und Berlinerinnen zu dem Thema befragt.

Überraschend wurde der Stellenwert öffentlicher Bibliotheken von sowohl Nutzern als auch Nicht-Nutzern als sehr hoch bewertet. Besonders genutzt werden sie in den Bereichen Freizeit und Hobby sowie Schule, Studium und Beruf. Über die Hälfte der Nutzer schätzt die persönliche Beratung. Fast genauso viele wünschen sich längere Öffnungszeiten oder z.B. einen Familiensonntag, der aber bisher an rechtlichen Vorgaben scheiterte. Doch nur jeder Dritte (33 Prozent) nutzte 2013 auch tatsächlich das Angebot einer Bibliothek.

Mithilfe der gewonnenen Informationen sollen Dienstleistungen und Angebote der Öffentlichen Bibliotheken zukünftig besser auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden. Aber auch für die Politik handle es sich »um wertvolle Hinweise«, so Torsten Kühne, Pankower Kulturstadtrat, »die nicht in der Schublade verschwinden werden«. jra

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