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Über 50, arbeitslos, ostdeutsch

Kreise und Kommunen in den neuen Ländern weisen einen besonders hohen Anteil älterer Hartz-IV-Empfänger auf

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Deutschland bleibt zweigeteilt: Der Osten führt die Statistik zur Langzeitarbeitslosigkeit bei über 50-Jährigen an. Im Westen sind hingegen mehr Rentner auf Grundsicherung im Alter angewiesen.

Wer über 50 und arbeitslos ist, hat schlechte Karten in Deutschland. Mehr als 933 000 von ihnen waren im August auf Arbeitssuche. Viele bleiben erfolglos. Selbst wer einen Job ergattert, verliert diesen oft wieder. Dies zeigt eine Auswertung des Programms Perspektive 50plus, das bereits 2005 auf den Weg gebracht wurde, um ältere Erwerbslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Im Mai 2013 wurde bekannt, dass nur 16 Prozent der durch das Programm Vermittelten länger als ein halbes Jahr im neuen Job blieben. Der weitaus größte Teil musste wieder beim Jobcenter vorstellig werden.


Wie gravierend das Problem bei den über 50-Jährigen ist, zeigt eine aktuelle Auswertung des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ), die dem »nd« vorliegt. Demnach waren im Dezember 2012 rund 763 000 Angehörige der Generation 50plus bereits mehr als vier Jahre im Hartz-IV-Bezug. Davon rund 469 000 im We...


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