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Nachdenken über Krieg und Trauma

Am Mittwoch kommender Woche lädt das Museum Europäischer Kulturen in der Arnimallee 25 um 18 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung »Der gefühlte Krieg« ein. Um 19 Uhr wird sich eine Gesprächsrunde mit dem Thema »Trauma und Krieg - das Leben danach« beschäftigen.

Was bedeutet es, einen Krieg erlebt und überlebt zu haben? Wie greift der Krieg noch Jahrzehnte später in den Alltag ein? Wie wird aus einem Überleben wieder ein gestaltetes Leben?

Für viele Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien ist immer noch Nachkriegszeit - auch wenn die Aufmerksamkeit der Medien sich längst aktuelleren Konflikten zugewandt hat. In dieser Gesprächsrunde erzählt die Bosnierin Begzada Alatovic von ihren Erfahrungen aus dem Krieg. Die Psychologin und Traumatherapeutin Rahel Fink berichtet von ihrer Arbeit mit traumatisierten Menschen aus ehemaligen Kriegsgebieten. Ein ehemaliger Gefreiter der Bundeswehr schildert seine Erlebnisse in Afghanistan.

Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie Menschen nach dem Krieg zurück in den Alltag finden, sondern auch, was die beiden Weltkriege mit unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gemacht haben und wie die Traumata noch heute in unserer Gesellschaft nachwirken. nd

Der Eintritt ist frei.

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