Heimatfront Ruhrgebiet

Bundeswehr wirbt perspektivlose Jugendliche in Bochum für den Beruf »Soldat/-in«

  • Von Marcus Meier, Bochum
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Bochum geht wenig: Die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatz-Misere verschärft sich seit Jahren. Auf einer Berufsbildungsmesse darf die Bundeswehr nun direkt für den Beruf »Soldat/-in« werben.

Wenn in exakt einer Woche die Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet startet, wird sich dort auch die Bundeswehr wieder als Arbeitgeber präsentieren. Nunmehr darf sie offen für den Beruf »Soldat/-in« werben - was ihr bisher untersagt war. Auch die Proteste werden wohl heftiger ausfallen als in den Vorjahren, als Sicherheitsleute selbst Ratsmitglieder abführten.

Die Bundeswehr ist in aller Welt unterwegs, muss aber aktiv um Nachwuchs werben, seit die Wehrpflicht abgeschafft wurde und die Wehrersatz-Kreisämter keine frischen Rekruten mehr frei Haus liefern. Auch auf der zweitägigen Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet (BBM), die alljährlich von der Stadt Bochum in Kooperation mit einigen Nachbarstädten und der Arbeitsagentur in der städtischen Mehrzweckhalle RuhrCongress veranstaltet wird, ist die Bundeswehr seit mehreren Jahren präsent. Sie spricht die in der Regel 15- bis 18-Jährigen Schüler als der mit Abstand größte Ar...


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