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Mediziner bezeichnen Zustand der Flüchtlinge auf dem Hostel-Dach als kritisch

Ärzte kritisieren fehlenden Zugang der Protestierenden zu Essen, Trinken und Medikamenten

Die Ärzteorganisation IPPNW wirft dem Senat einen gefährlichen Umgang mit den Flüchtlingen auf dem Hostel-Dach in Kreuzberg vor. Nun will die Initiative vor der besetzten Unterkunft protestieren.

Berlin. Die Ärzteorganisation IPPNW hat Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) aufgefordert, den protestierenden Flüchtlingen auf dem Dach eines ehemaligen Hostels in Kreuzberg unverzüglich Nahrung und medizinische Vorsorgung zu gewähren. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung zeigten sich die Ärzte zugleich »in großer Sorge um die Gesundheit und das Leben der Menschen«. Seit dem 26. August halten sieben Flüchtlinge das Dach der Flüchtlingsunterkunft besetzt. Sie protestieren damit gegen ihre Ausweisung aus der Bundeshauptstadt in die für sie zuständigen Bundesländer.

Die Flüchtlinge haben seit elf Tagen keinen Zugang zu Essen, Trinken, Medikamenten und ärztlicher Versorgung. Auch Kleider zum Wechseln und sanitäre Möglichkeiten haben sie nach Angaben von IPPNW nicht. Die Polizei hat das Gebiet um das Hostel seit Dienstag vergangener Woche abgesperrt.

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