Atomausstieg bringt Sachsen ein Müllproblem

Schutt vom niedersächsischem AKW landet auf Deponie bei Dresden

In Niedersachsen wird das Atomkraftwerk Stade abgerissen. Der Bauschutt landet auch auf Deponien in Sachsen. Anwohner protestieren, das Umweltministerium sucht sie zu beruhigen.

Ein Mitarbeiter der Staatlichen Betriebsgesellschaft fährt mit einer Prüfsonde über das Material.

Friedrich Leithoff ließ gestern die Puppen tanzen: Handpuppen, die der Geologe an seine Mitstreiter von der Bürgerinitiative gegen die Deponie Grumbach verteilt hat. Seit zwei Tagen harrten sie bei einer Mahnwache aus, mit der gegen die Lieferung von Bauschutt aus dem AKW Stade in Niedersachsen protestiert wird. Jetzt sind die ersten 20 Tonnen per Lkw in dem Dorf bei Dresden angekommen. Bevor sie in die Deponie gekippt werden, lud das Umweltministerium zu einer vertrauensbildenden Maßnahme: 700 Kilogramm Schutt sollten im Kernforschungszentrum Rossendorf auf ihre Strahlungsintensität hin gemessen werden. Leithoff lässt eine der Puppen wackeln: »Kaspertheater«, sagt er. Von den Protestierenden werde keiner zur Messung mitfahren.

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