EU-Strafkatalog in Kraft

Deutsches »Know-How« beim Mauerbau der Ukraine gefragt

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie die EU hat auch Washington die Sanktionen gegen Russland verschärft. Moskau kritisierte die Strafmaßnahmen scharf.

Nun ist es amtlich: Die neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland sind am Freitag in Kraft getreten. Zuvor wurden die Strafmaßnahmen, die sich sowohl gegen Öl- und Rüstungsfirmen sowie Banken als auch mit Einreise- und Kontensperren gegen 24 Einzelpersonen richten - im EU-Amtsblatt veröffentlicht. So stehen u.a. der ultranationalistische Dumaabgeordnete Wladimir Schirinowski und Sergej Tschemesow, Chef des führenden Rüstungs- und Industriekonzerns Rostec und alter Putin-Freund, neu auf der Schwarzen Liste. Auch Washington dreht an der Sanktionsschraube. US-Präsident Barack Obama kündigte für Freitag ebenfalls weitere Maßnahmen gegen Finanz-, Energie- und Verteidigungsbereiche der russischen Wirtschaft an.

Betroffen sind schon jetzt drei strategisch wichtige Rüstungskonzerne, deren Anleihen wie auch jene der Ölfirmen Rosneft, Transneft und Gazprom nicht mehr an den Finanzmärkten der Union gehandelt werden dürfen. U...

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