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AfD-Wähler von CDU und Linkspartei

Rechtspartei wird »wegen der Inhalte« angekreuzt - und sieht sich nun etabliert

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die ersten Ergebnisse waren am Sonntagabend gerade auf dem Bildschirm erschienen, da meldete sich der Grünen-Politiker Malte Spitz auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort: Dies sei »kein guter Tag für die Demokratie«. Er verwies auf die »erschreckend niedrige Wahlbeteiligung« und den enormen »Erfolg für die Rechtspopulisten der AfD«.

Die so genannte Alternative für Deutschland war da soeben von der ARD als »Sieger der Landtagswahlen« vorgestellt worden. Das ist zwar falsch, aber leider auch keine große Übertreibung. Von Null auf Ergebnisse um die zehn bzw. zwölf Prozent - der Bundeschef der Partei, Bernd Lucke, strahlte in jede Kamera. Von einem »Vertrauensbeweis« war die Rede. Und der brandenburgische Vorsitzende Alexander Gauland drohte bereits mit weiteren Erfolgen: »Auf zur Wahl in Hamburg und Bremen. Wir sind in der deutschen Politik angekommen und es wird uns daraus keiner mehr verdrängen.«

Lucke sprach auch ...


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