Flüchtlinge besetzten Grünen-Parteizentrale

Asylsuchende forderten Partei auf, am Freitag im Bundesrat gegen die Verschärfung des Ausländerrechts zu stimmen

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Mittwochvormittag hielten Flüchtlinge und deren Unterstützer die Grünen-Parteizentrale in Berlin zeitweise besetzt. Sie protestieren gegen das Gesetz zu den «sicheren Herkunftsländern», über das am Freitag im Bundesrat abgestimmt wird.

Um den Grünen vor der Abstimmung am Freitag noch einmal ins Gewissen zu reden, besetzten am Mittwochvormittag rund 50 Flüchtlinge und Unterstützer die Bundesgeschäftsstelle der Partei in Berlin Mitte. Die Aktivisten ließen ein Transparent vom Balkon des Gebäudes und verteilten Flugblätter auf denen sie die Ländervertreter der Grünen dazu aufforderten, im Bundesrat gegen den Gesetzesentwurf zur Verschärfung des Asylrechts zu stimmen. Mindestens ein Land mit grüner Regierungsbeteiligung müsste zustimmen, damit das Gesetz in der Länderkammer die notwendige Mehrheit bekommt.

Auf einer spontanen Pressekonferenz der Flüchtlinge, deren Durchführung in der Bundesgeschäftsstelle von den Grünen gestattetet wurde, forderten sie, es dü...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 414 Wörter (2659 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.