Ed Miliband in der Zwickmühle

Auf dem Labour-Parteitag wird über die Folgen des Schottland-Referendums diskutiert

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach dem Schottland-Referendum hat Premier David Cameron vorgeschlagen, schottischen Abgeordneten für englische Gesetze das Mandat zu entziehen. Ed Miliband reagiert mit einer Hinhaltetaktik.

Nach Schätzungen der Wahlforscher wählten 40 Prozent der früheren schottischen Labour-Anhänger die von der Partei bekämpfte, von den Nationalisten propagierte Unabhängigkeit Schottlands. So stimmten auch die traditionellen schottischen Labour-Hochburgen Glasgow und Dundee für die Abtrennung von Großbritannien. Das heißt noch nicht, dass die Abtrünnigen bei der nächsten Parlamentswahl im Mai 2015 für die Scottish National Party (SNP) votieren werden. Aber die Tatsache, dass Oppositionsführer Ed Miliband von Labour nördlich des Tweed so unbeliebt ist wie Tory-Chef David Cameron, gibt zu bedenken. Jetzt hat der trickreiche Premier Cameron ein neues Kaninchen aus dem Hut gezaubert: ja zur schnellen Einführung von weiteren Kompetenzen für das Edinburgher Parlament, vor allem bei der Festsetzung der Lohnsteuer. Doch im Austausch sollen schottische Abgeordnete in London bei Westminster-Entscheidungen über rein englische Fragen außen vor bl...

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