Bei den Göttern, in der DDR

Der frühere Amateurboxer Ibraimo Alberto aus Mosambik schrieb seine Erinnerungen

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Hochinteressant und auf dem hohen Niveau eines spannenden Romans sind Ibraimo Albertos Erlebnisse in Mosambik, DDR und Bundesrepublik erzählt - mit Hilfe seines Co-Autors Daniel Bachmann.

Über den Wolken, wo einem Lied zufolge die Freiheit grenzenlos sein soll, kam Ibraimo die Idee. Auf einem Flug nach Afrika, in 12 000 Meter Höhe, beschloss er, seine Erinnerungen aufzuschreiben. Es sind die Erinnerungen eines Mannes, der noch auf einer Sklavenfarm der portugiesischen Kolonialisten aufwuchs, der als Vertragsarbeiter in die DDR kam, dort Karriere als Amateurboxer machte, der nach der Wende arbeitslos wurde, in Schwedt ständige Nachstellungen von Neonazis ertragen musste und schließlich, weil er um seine Kinder fürchtete, 2011 nach Karlsruhe floh.

In Westdeutschland leben sie nun in Sicherheit, bestätigt er heute. Als Betreuer eines Rollstuhlfahrers habe er eine feste Arbeitsstelle bekommen. Nach Schwedt werde er nicht mehr zurückkehren. Dort werde er auch aus seinem Buch nicht lesen. »Wir hatten damals dort auch Hilfe, aber nur von den alten Menschen.«

Der Fall des Ibrahimo Alberto, der sozusagen innerdeut...

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