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Zentrum für Flüchtlinge in Kreuzberg

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Mehrere Freie Träger wollen die von Flüchtlingen besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg in ein Flüchtlingszentrum umbauen. Allerdings unter der Bedingung, dass die jetzigen Bewohner ausziehen, sagte Sascha Langenbach, Sprecher des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, am Mittwoch. Der angestrebte Umbau des Gebäudes in ein Flüchtlingszentrum könne nur erfolgen, wenn das Haus leer geräumt einem künftigen Träger übergeben werden kann, sagte der Sprecher. Mit dem Diakonischen Werk und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband würden bereits Gespräche über eine Übernahme der ehemaligen Schule geführt. Neben verschiedenen Angeboten für Flüchtlinge sollen dort unter anderem auch 120 Wohnplätze für Asylbewerber entstehen. Langenbach betonte, es solle kein Druck auf die Flüchtlinge ausgeübt werden. Den Flüchtlingen sei in einem Gespräch am Dienstag deutlich gemacht worden, dass der Bezirk in der Vergangenheit alles versucht habe, ihren Forderungen nachzukommen. Allerdings könne der Bezirk weder ein Bleiberecht noch das Recht auf Arbeit für Asylbewerber durchsetzen. Zugleich verwies Langenbach auf den enormen finanziellen Aufwand des Bezirks für das leerstehende Schulgebäude. Die Kosten würden bis zum Jahresende zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro betragen. Allein der Sicherheitsdienst für das Schulgebäude, der unter anderem eine erneute Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule verhindern soll, koste mindestens 160 000 Euro im Monat. Der Bezirk hat inzwischen eine Haushaltssperre verhängt. In der Gerhart-Hauptmann-Schule wohnen noch etwa 45 Flüchtlinge. Agenturen/nd

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