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Zeuge: Spitzel-Geld half der Neonazi-Szene

München. Der »Thüringer Heimatschutz« (THS), aus dessen Umfeld die rechtsextreme Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) entstand, konnte nach Aussage eines Zeugen nur durch Verfassungsschutz-Gelder zu seiner einstigen Größe anwachsen. Der ehemalige Neonazi-Anführer Tino Brandt, der zugleich V-Mann des Thüringer Landesamts war und dafür üppig bezahlt wurde, sagte am Mittwoch im Münchner NSU-Prozess, der THS hätte ohne diese Zahlungen »mit Sicherheit nicht die bundesweite Bedeutung und die Größe« erhalten. dpa/nd

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