Hier wohnt das bessere Deutschland

Wie die »Lindenstraße« gegen Atomstrom, Faschisten und Schwulenfeindlichkeit ansendet

  • Von Katja Müller
  • Lesedauer: ca. 11.0 Min.

Eine kritische TV- Institution feiert Jubiläum: An diesem Sonntag sendet die ARD die 1500. Folge der »Lindenstraße«. Ein Besuch in den Kulissen der Mutter der deutschen Fernsehserien im Kölner Stadtteil Bocklemünd.

Das Gelände des Westdeutschen Rundfunks im Kölner Stadtteil Bocklemünd sonnt sich im warmen Spätsommerwetter. Eine freundliche Wegbeschreibung vom Haupteingang zu Deutschlands berühmtester Fernsehstraße erweist sich als hilfreich: Geradeaus am Gebäude des Beitragsservice vorbei, dann links und dann besser ein großes Schild ernst nehmen, so man einen unaufgeforderten Auftritt als Statist vermeiden möchte: »Bitte hier warten! Dreharbeiten«. Okay, die rote Lampe am Schild ist aus, also Gefahr gebannt. Und plötzlich steht man auch schon mittendrin im Mikrokosmos der »Lindenstraße« - dem vergötterten wie verhassten Seriendauerbrenner, der am 28. September mit seiner 1500. Folge in die Wohnzimmer der Republik flimmert.

Speziell in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung der »Lindenstraße« herrscht im Vorfeld der Jubiläumsfolge gesteigerte Betriebsamkeit. Da werden Anfragen von Fans und Medien jongliert, Interviews vermittelt und Zu...

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