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Gespräche zwischen Bahn und GDL gescheitert

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Berlin. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind gescheitert. Beide Seiten warfen sich jeweils kompromisslose Haltungen vor. Die Bahn habe nun »die letzte Chance vertan, um Arbeitskämpfe abzuwenden«, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Bis Anfang Oktober lässt die GDL ihre Mitglieder nun über Streiks abstimmen. Die GDL fordert von der Bahn fünf Prozent mehr Lohn und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden. In dem Tarifkonflikt geht es aber vor allem um einen Machtkampf zwischen der GDL und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Sie streiten darum, wer für welche Mitarbeiter die Verhandlungen führen darf. AFP/nd

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