Reingewinn auf Kosten der Patienten

Podiumsdiskussion über die Kritik von Transparency Deutschland an fehlender Mitbestimmung im Pflegebereich

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf Einladung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten am Donnerstagnachmittag in Berlin Akteure aus der Pflege und engagierte Angehörige über Schwachstellen im Pflegebereich.

Pflegeleistungen werden nicht erbracht, aber abgerechnet. Unqualifiziertes Personal kommt bei sensiblen Aufgaben zum Einsatz. Angehörige verstehen nicht, wofür die horrenden Summen verwendet werden, die den Pflegeheimen bezahlt werden. Es geht um Betrug in der Pflege, aber auch um Mängel in der Transparenz. Mit den Problemen im Gesundheitswesen setzt sich die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland schon seit 1998 auseinander. Neben unzulässigem Einfluss der Pharmahersteller war jenes Zusammenwirken von Ärzten, Kliniken und anderen Anbietern, das zu teuren oder unnützen bis schädlichen Behandlungen führt, immer wieder Thema. Anke Martiny, Mitautorin der Transparency-Analyse, bedauerte in diesem Zusammenhang, dass der angekündigte Gesetzentwurf zur Ärztebestechung von der Bundesregierung frühestens Ende des Jahres vorgelegt wird.

Die Ursachen für die beschriebenen Probleme in der Pflege sieht Martiny auch darin, da...

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