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Bundeswehr am Ende? Verteidigungsfähigkeit gefährdet? Es gibt Profiteure der wiederkehrenden Horrormeldungen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Alles marode, alles Schrott! Die Alarmrufe zum Bundeswehr-Einsatzstand nehmen zu. Es geht um die Zukunft - von Rüstungsprofiteuren und Hardcore-Politikern.

Risse bei den «Sea Lynx»-Marinehubschraubern, altersschwache «Sea King»- und CH53-Helikopter, «Eurofighter»-Kampfjets dutzendweise in der Instandsetzung, U-Boote im Reparaturdock. Von den im Ausland gestrandeten Transall-Maschinen gar nicht zu reden. Nicht einmal sechs Ausbilder konnte die Bundeswehrjüngst ins kurdische Erbil fliegen. Nun blieb eines dieser C-160-Transportflugzeuge, das zur geplanten Ebola-Luftbrücke abgestellt ist, auf dem Weg nach Afrika hängen. Nur eine Pechsträhne? Oder was ist los mit der deutschen Armee?

Im Gegensatz zu politischen Hintergründen ist das rein technisch und organisatorisch relativ simpel erklärbar. Beispiel Transall. Der Erstflug dieses Turboprop-Transporters, der von Frankreich und Deutschland gemeinsam entworfen und gebaut wurde, fand 1963 statt. Mancher, der Piloten ist folglich jünger als sein Gerät. Und das ist gerade seit der Jahrtausendwende neuen Belastungen unterworfen. Denn da än...


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