Werbung

SPD wünscht fitte Bundeswehr statt flotter Sprüche

Sozialdemokraten und Grüne nehmen Ministerin aufs Korn

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Schonzeit für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll vorbei sein - jedenfalls, wenn es nach dem Koalitionspartner SPD geht. Deren Führung lastet ihr die Verantwortung für Ausrüstungsmängel der Bundeswehr an. Der »Spiegel« hat mit der angeblich fehlenden Einsatzbereitschaft wichtiger Waffensysteme wiederholt Schlagzeilen produziert.

Vizeparteichef Thorsten Schäfer-Gümbel, der am Montag die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi vor der Presse vertrat, lästerte: »Ich sehe Frau von der Leyen ständig auf Fotoreisen.« Die Ministerin rede von Tabubrüchen und Paradigmenwechseln in der deutschen Außenpolitik. Statt flotter Sprüche sollte sie sich um den sinnvollen Einsatz des rund 32 Milliarden Euro großen Verteidigungsetat kümmern. Wie Fahimi gilt Schäfer-Gümbel als Sprachrohr von SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann betonte: »Die Verteidigungsministerin muss jetzt Managementqualitäten beweisen und die Bundeswehr mit den vorhandenen Mitteln fit machen.« Von der Leyen wies jede Mitschuld an den Einsatzproblemen zurück. Die hätten sich über Jahre aufgebaut, sagte sie im »Deutschlandfunk«.

Mehr Geld für von der Leyen lehnt die Opposition ab. Agnieszka Brugger widersprach Forderungen nach einer Erhöhung des Wehretats. Die Mängel bei der Bundeswehr hätten »strukturelle Ursachen«, sagte die Obfrau der Grünen im Verteidigungsausschuss. Ihr Linksparteikollege Alexander Neu argumentierte: »Internationale Verantwortung ist mit zivilen Mitteln wesentlich effektiver und kostengünstiger wahrnehmbar.« hei

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen