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Sachsen-Anhalt: Pläne für Schulschließungen werden korrigiert

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) kippt seine bisherigen Pläne für weitere Schulschließungen. Von 2017 an solle die Mindestschülerzahl an Grundschulen weiterhin bei 60 statt wie bislang vorgesehen bei 80 liegen, erklärte das Kultusministerium am Mittwoch und bestätigte damit Medienberichte. Die Änderung einer entsprechenden Verordnung solle noch im Oktober eingeleitet werden, um den Schulträgern Planungssicherheit zu geben. Damit müssen 2017 voraussichtlich etwa 20 Grundschulen im Land weniger geschlossen werden. Bislang war von 46 Schulschließungen die Rede. Die genaue Zahl hängt davon ab, ob Schulträger und Kommunen andere Wege finden, die Ministeriumsvorgaben zur Mindestschülerzahl zu erfüllen. In diesem Sommer waren in Sachsen-Anhalt schon 31 Grundschulen geschlossen worden, weil sie nicht genügend Schüler hatten. Dies hatte zu massiven Protesten geführt. Das Aktionsbündnis »Grundschulen vor Ort« kritisierte, die Änderung der Mindestschülerzahl von 80 auf 60 sei nur eine wahltaktische Aktion vor der Landtagswahl 2016. dpa/nd

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